Informationendiebstahl

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Heute beginne ich mit einer Anekdote, die mich wirklich schon in diesem Jahr hat schmunzeln lassen. Neben dem Kommentarfeld im WP-Dashboard sprang mir der rote Kreis mit einer Eins ins Auge. Da ich durch regelmässige Updates so gut wie keinen Spam mehr erhalte, war ich mir auch sicher, jemandem gefiel ein Beitrag. Unter einem sehr obszönen Benutzernamen wurde in recht derber englischer Sprache gefragt, ob er der einzige sei, der keine St**ripteasebilder sehen könne. Wahrscheinlich wird der Beitrag, Seelenstriptease auf Seite 10009734877 in den Suchmaschinen vorgeschlagen, wenn man nach unbekleideten Menschen sucht. Ich habe wirklich darüber gelacht.

Weniger amüsiert war ich vor ein paar Wochen über den Freundschaftsvorschlag unseres ehemaligen Fliesenlegers auf F*aceb**ook. Aus meinem Telefonbuch ist er seit Jahren und aus gutem Grund gebannt, offensichtlich hat er mich nicht gelöscht. Auch bekam ich Anfragen von Menschen, die ich in meinem Handy gespeichert habe. Ich möchte aber nicht mit der Mutter eines Freundes meines Sohnes multimedial vernetzt sein.
Es sei angemerkt, man kann mich bei FB nicht einfach finden, das habe ich mit Absicht eingestellt. Doch über Telefonnummern scheint das immer zu gehen.

Nun nutze ich der Einfachheit halber das Internet auch über mein Mobiles. Somit hinterlasse ich noch mehr Spuren im Netz, das weiß ich natürlich.
Damit soll Schluss sein! Ich hatte noch nie wirkliche Vorsätze für ein neues Jahr, in diesem habe ich einen aufkommenden Gedanken schnell in die Tat umgesetzt. So kehre ich FB den Rücken und mein Handtelefon liegt die meiste Zeit im Schrank. Wh*atsCrap mag ich nicht ganz aufgeben, da es mir kostenlos den Kontakt zu Menschen außerhalb Deutschlands ermöglicht. Für mehr möchte ich es nicht mehr nutzen.
Es ist einfacher auf dem Sofa zu sitzen und mal schnell im Netz zu schauen, statt durch das ganze Haus ins Büro zu laufen und den PC einzuschalten – wobei mein PC ein auf einem festen Platz stehendes Laptop ist. Genau das ist mein Vorhaben! Wenn mir etwas wichtig ist, dann gehe ich eben den langen Weg. Jetzt sitze ich auch an meinem Schreibtisch und verfasse meinen Beitrag in Ruhe. Das ist von mir eingeplante Zeit, worüber ich ein anderes Mal noch schreiben werde.

Hier in meinem Blog gebe ich sehr viel über mich preis. Allerdings schreibe ich nichts, was ich nicht auch der Tratschtante von nebenan erzählen würde. Heute fällt es mir jedoch etwas schwerer die richtigen Worte zu finden. Mein anfängliches Pläsier verleitet mich dazu, besser aufzupassen. Unbedingt möchte ich nicht mehr von seltsamen Menschen gefunden werden.

In diesem Sinne

Gehabt euch wohl!

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