Oh, du schöne Winterzeit

Wer kennt das nicht? Die Sonne scheint und die Fenster sind nicht geputzt. Mir geht dann immer: „Die Sonne bringt es an den Tag“ durch den Kopf.

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Auch der Winter kann das – also etwas an den Tag bringen! Doch neben Frosthänden und Eisfüßen hat er für mich nur eine Eigenschaft: die Welt und damit meine Person zu verzaubern. Es gibt für mich fast nichts schöneres als im Winter durch Wälder und Felder zu ziehen und alles in einem … Weiterlesen

Wenn ich nicht schreibe, dann nähe ich…

Ich habe zwei Plätze, an denen ich mich häufig und gerne aufhalte. An meinem Schreibtisch zum Schreiben, in meinem Nähzimmer zum Nähen, Häkeln, Sticken, Stricken…und Bügeln…und mich verstecken, denn wenn diese Tür geschlossen ist, dann bleibt sie das auch. Da stört mich bitte keiner, da will niemand was von mir! Das ist verboten, ein Gesetz – ungeschrieben, aber angenommen. Oder aufgezwungen?
Mein Holder hat mir mal folgendes Kärtchen an die Tür gehangen. Sein Augenzwinkern verriet mir, wie sehr das wohl auf mich zutrifft und was ihn dazu bewegt hat, mir diesen Wink mit dem Eiffelturm heimlich unterzujubeln.

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Und noch ein Gedicht

„Als ich noch klein war, da war ich nicht groß“ Diesen Satz sagte ich mal als Kind zu meinem Großonkel und ich glaube, das hat mich sehr geprägt.

Der Onkel meiner Mutter hatte enorme Ähnlichkeiten zu Heinz Erhardt. Nicht nur äußerlich, auch im Wesen. Er brachte uns Kinder, sowie die Erwachsenen mit seinen Scherzen stets zum Lachen. Seine Gedichte auf Geburtstagskarten ließen uns nachdenken.
Meinen Eingangssatz sprach ich einst so vor mich hin. Ich war vielleicht acht oder neun Jahre alt. Da sagte mein Großonkel: „Der Heinz Erhardt hätte das nicht besser sagen können.“ Die kleine Kathrin war stolz, … Weiterlesen