Tschüss Meise! Hallo kDsTyLz!

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Nach reiflicher Überlegung in einer spontanen Stimmung, habe ich es gewagt und die „Meise unterm Pony“ aus meinem Blog entfernt. Jetzt bin ich nur noch kDsTyLz. Könnt ihr euch vorstellen, dass das größte Problem war den Fehler zu finden, warum mein Blog-Feed weiterhin als Meise unterm Pony verlinkt wurde? Das hat mich ganz kirre gemacht, wollte heute noch mal schauen. Was habe ich gelernt? Gut Ding will Weile haben. Ganz allein hat sich das über Nacht nun geändert. Geduld ist eine Tugend!

Die Meise war ein Gemeinschaftsprojekt und ich habe jetzt alleine das Ruder übernommen. Als Kaddie denke ich sowieso ständig über gewisse Spleens der anderen und auch der meinigen nach. Das habe ich früher sogar als Hobby in den sozialen Netzwerken geschrieben. Als kDsTyLz entwerfe und verwerfe ich Dinge schon seit vielen Jahren…

Hier auf Wiedersehen sagen bedeutet auch, mich mit Gruß zu empfangen. Es mag ja manchmal witzig sein, dass ich immer wieder meine Eigenschaften ins Lächerliche ziehe. Nur kommt es nicht so rüber, dass ich genau auf meine seltsamen Wandlungen stolz bin, sie als meine besseren Eigenschaften sehe. Also werden sie nun einfach dazu gehören. Über andere Menschen mag ich auch gar nicht so wirklich urteilen. Viele Charakterzüge empfinde ich in der Ehrlichkeit spannend, da ich sie auch an mir erkennen kann. Was mich stört, versuche ich meist zu akzeptieren; jeder so wie er mag und vor allem ist. Solange man mich auch so sein lässt, wie ich bin.
Das heißt jetzt natürlich nicht, dass ich mich nicht mehr über gewisse Dinge amüsieren oder pikieren möchte. Im Gegenteil. Es gehört sowohl zu den Menschen, als auch zu den Leuten, sich ein Urteil über die Mitmenschen zu bilden.

Pikieren ist übrigens ein interessantes Wort. Ursprünglich kommt es aus dem Militär, jeder Hobbygärtner weiß, dass man Pflanzen pikiert und für mich pikiert man sich, wenn man sich aufregt. Ich bin weder Soldat, noch habe ich Ahnung vom Gärtnern. Aber Interesse an Worten und deswegen habe ich grade jetzt im Internet nachgelesen, woher das Wort pikieren stammt. Wieder etwas dazu gelernt.

Manchmal komme ich mir vor wie blabla und blubbblubb. Ich laber, rede viel und sage gar nichts. Doch bleib ich in der Schreibübung und lache mich in ein paar Monaten über dieses und jenes kaputt – vielleicht schäm ich mich gar.

Ist euch eigentlich mein neues Design aufgefallen? Das alte wurde mir zu dunkel und düster. Vielleicht liegt es am Frühling, draußen ist es ja auch endlich heller. Und wenn der vorausgesagte Schnee wirklich kommt, dann Gute Nacht, Marie. Am Sonntag gibt es nämlich eine Familienfeier und ich habe gestern – jawoll, gestern – bereits meine Kleidung gekauft. Sehr frühlingshaft, endlich hatte ich einen Grund, mir neue Ballerinas zu kaufen, ohne dass der Holde fragt, warum ich schon wieder Schuhe brauche. Jedenfalls möchte ich nicht mit Frühjahrsblüsken, einem warmen Mantel und Winterstiefeln zur Konfirmation meines Patenkindes gehen. Dann geh ich eben frierend! So!

Zurück zum Design: ich bleib wohl immer meinem Grün treu. Grün ist für mich die Farbe der Hoffnung. Grade habe ich aber schon wieder gelesen, was grün noch so alles bedeutet. Doch damit langweile ich mich und euch erstmal nicht, dem gehe ich erstmal gründlich auf die Spur.

In diesem Sinne:

Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen

My Fair Lady

Gehabt euch wohl!

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